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Berufsrechtliches Handbuch

Stand: Juni 2021


Fussnoten

1 Umstritten ist, ob dies auch bei Wahrnehmung von Nicht­-Vorbehaltsaufgaben gilt oder in diesem Fall § 12 AVB Anwendung findet.

2 Männliche Formen umfassen auch die adäquaten weiblichen Formen.

3 Kurzpapier Nr. 13 der Datenschutzkonferenz (DSK); Anhang B, u. a. abrufbar unter folgendem Link: https://www.lda.bayern.de/de/index.html; Bayerisches Landesamt für Datenschutzaufsicht, FAQ zur DS-GVO, abrufbar unter dem folgenden Link: https://www.lda.bayern.de/media/FAQ_Steuerberater_keine_ADV.pdf.

4 Zulässig nach den Grundsätzen der Zweckänderung gemäß Art. 6 Abs. 4 DSGVO.

5 Art. 21 Abs. 1 DSGVO.

6 Zu den Verschlüsselungsanforderungen siehe unten Ziffer 12.3 Verschlüsselungsanforderungen.

7 Das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht (BayLDA) hat ein Muster für einen Auftragsverarbeitungsvertrag auf seinen Webseiten veröffentlicht (www.lda.bayern.de). Wenn dieses Muster angewendet wird, muss als Anlage hierzu die in Ziff. 7.1.3 dargelegte Zusatzvereinbarung zum Auftragsverarbeitungsvertrag zur Einhaltung der Pflichten aus § 203 StGB und § 62a StBerG abgeschlossen werden.

8 Art. 26 Abs. 1 Satz 1 DSGVO.

9 Hier ist die weitere Entwicklung mit Blick auf die E-Privacy-Verordnung (ePV) zu beachten.

10 Im Übrigen sind noch weitere Pflichten ohne unmittelbaren Bezug zum Datenschutzrecht zu beachten, die im Rahmen dieser Hinweise nicht behandelt werden (Pflichtangaben auf der Website (z. Z. § 5 TMG, DL-InfoV), Urheberrechte, Namens- und Bildrechte Dritter, ggf. Nennung des Verantwortlichen für journalistisch-redaktionelle Inhalte (§ 55 Abs. 2 RStV), berufsrechtliche Angaben, Pflichtangaben nach Verbraucherstreitbeilegungsgesetz (VSBG) und ODR-Verordnung, allgemeines Wettbewerbsrecht usw.).

11 Siehe BayLDA: https://www.lda.bayern.de/media/muster_4_steuerberater.pdf.

12 Z. B. Adisson OneClick, DATEV Unternehmen online, hmd.NetArchiv, andere ASP-Lösungen etc.

13 Grundsätze für die Verarbeitung personenbezogener Daten.

14 § 26 Abs.1 Satz 1 BDSG-2018.

15 Art. 6 Abs. 1 lit. f) DSGVO.

16 Art. 21 Abs. 1 DSGVO.

17 Art. 7 Abs. 3 DSGVO.

18 § 26 Abs. 1 Satz 2 BDSG-2018.

19 Siehe Hinweise der BStBK für die Praxisübertragung, Berufsrechtl. Handbuch.

20 5.2.5 Hinweise der Bundessteuerberaterkammer zum Zurückbehaltungs- und Leistungsverweigerungsrecht 1.a) und b).

21 BGH vom 17.02.1988, IVa ZR 262/86; BGH vom 25.10.1988, Az. XI ZR 3/88.

22 OLG Köln vom 28. April 1997; Az. 12W 19/97.

23 BFH-Urteil vom 21.11.2000,VII R 8/00, HFR 2001, 543.

24 BGH-Beschluss vom 20.12.1995, 5 StR 412/95, wistra 1996, 184 ff.

25 Klein/Brockmeyer AO § 153 Rdnr. 2.

26 Krekeler, PStR 2002, 133.

27 Wannemacher, Steuerstrafrecht, Rdnr. 2949.

28 Vgl. FG Nürnberg Urteil vom 10.12.2002, II 536/2000.

29 BGH-Beschluss vom 20.12.1995, 5 StR 412/95, NStZ 1996, 563, 564; BGH-Beschluss vom 13.01.1993, 3 StR 516/92, wistra 1993, 181, Bornheim, AO-StB 2001, 29.

30 Im Ergebnis auch Burkhard, INF 2002, 281.

31 FG Köln, Urteil vom 19.12.2001, 10 K 2330/96, EFG 2002, 513, 514.

32 BGH-Urteil vom 01.08.2000, 5 StR 624/99, DStR 2001, 96, NJW 2000, 3010.

33 BGH-Urteil vom 18.06.2003, 5 StR 489/02, NJW 2003, 2996, 2999.

34 Kutzner, NWB, Fach 30, S. 1543 ff.

35 zu Fällen bedingten Vorsatzes anschaulich BFH-Urteil vom 08.09.2004, XI R 1/03, HFR 2005, 293, 294; FG Hamburg, Beschluss vom 14.07.2004, I 184/04, EFG 2005, 166 (Leits. 1).

36 Vgl.Volk, BB 1987, 142 f.; Krekeler, PStR 2002, 132.

37 BGH-Urteil vom 23.02.2000, 5 StR 570/99, NStZ 2000, 320, 321.

38 OLG Düsseldorf, Urteil vom 20.01.2004, 23 U 28/03, Stbg 2004, 508, 510, n. rk., mit abl.Anm. Spiess, a. a. O. 511 f.

39 Zu dieser Konstellation BGH-Urteil vom 10.11.1999, 5 StR 221/99, HFR 2000, 676, 677; Hellmann in Hübschmann/Hepp/Spitaler, § 370 AO Rz. 228, zum Meinungsstand Bornheim, AO-StB 2001, 30.

40 Die Neufassung des § 50 e EStG zerstört die Systematik, wenn sie als ersichtlich politischer Kompromiss die Nichtanmeldung geringfügiger Beschäftigungen im Privathaushalt nicht als Straftat wertet, jedoch systemwidrig auch bei Vorsatz als Ordnungswidrigkeit nach § 378 AO; dazu Wegner, PStR 2004, 120.

41 BFH-Urteil vom 19.12.2002, IV R 37/01, BStBl II 2003, 385, 389; FG Düsseldorf, Urteil vom 11.04.2001,18 K 7170/97, EFG 2001,944,946; offenbar gegen eine Konzeption, dass sowohl der Steuerpflichtige als auch ein Dritter in derselben Sache Angaben machen, Dörn, Stbg 2002, 455.

42 Grundlegend BayOblG vom 09.11.1993, 4 StRR 54/93, BayObLGSt 1993, 188, 191; OLG Braunschweig, Beschluss vom 08.03.1996, Ss (B) 100/95, NJW 1997, 3255, 3256; Rüping in Hübschmann/Hepp/Spitaler, § 378 AO Rz. 22 ff.; Müller, AO-StB 2003, 211; Rolletschke, wistra 2004, 51; Harms, Stbg 2005, 12.

43 Tröndle/Fischer, § 264 StGB Rz. 38.

44 Gräfe/Lenzen/Schmeer, Steuerberaterhaftung, Rdnr. 1640.

45 Ausdrücklich BGH-Urteil vom 13.01.1988, 3 StR 450/87, NStZ 1988, 276; dazu Rüping in Hübschmann/Hepp/Spitaler, § 378 AO Rz. 8.

46 So jedoch BGH-Urteil vom 13.01.1988, 3 StR 450/87, NStZ 1988, 276, 277

47 So jedoch BGH-Urteil vom 09.11.1984, 2 StR 257/84, BGHSt 33, 66, 67 zu § 30 I Nr. 3 BtMG

48 Zum Rechtsgut vgl. aus der Rechtsprechung BGH-Urteil vom 01.02.1989, 3 StR 179/88, BGHSt 36, 100, 102; BGH-Beschluss vom 23.03.1994, 5 StR 91/94, BGHSt 40, 109, 111; aus der Literatur Hellmann in Hübschmann/Hepp/Spitaler § 370 AO Rz. 43.

49 Vgl. für diesen Maßstab bei der Sorgfalt in eigenen Angelegenheiten § 277 BGB.

50 In der Rechtsprechung z. B. BayObLG vom 02.12.1980, RReg 4 St 168/80, BayObLGSt 1980,146,150 (zu § 378 AO); BFH-Urteil vom 04.02.1987, I R 58/86, BStBl II 1988, 215 ff.

51 Z. B. BGH-Urteil vom 11.05.1953, IV ZR 170/52, BGHZ 10, 14, 17.

52 Zum methodischen Verfahren BGH-Urteil vom 13.01.1988, 3 StR 450/87, NStZ 1988, 276 f.; BFH-Beschluss vom 25.06.1997, VIII B 35/96, BFH/NV 1998, 8, 9.

53 Zur Systematik Duttge, wistra 2000, 207.

54 Als Beispiel FG Baden-Württemberg, Gerichtsbescheid vom 18.04.2001, 10 K 302/98, EFG 2001, 1416, 1417.

55 Bezogen auf den groben Buchungsfehler eines Steuerfachgehilfen, Einnahmen zu kompensieren durch gleich hohe Betriebsausgaben, FG Düsseldorf, Urteil vom 11.04.2001, 18 K 7170/97, EFG 2001, 944, 945.

56 Verfehlt OLG Celle, Urteil vom 02.06.1960, 10 U 151/59, DB 1960, 1181.

57 In der Rechtsprechung OLG Bremen, Urteil vom 26.04.1985, Ws 111, 115,116/84, StV 1985, 282, 284; OLG Karlsruhe, Urteil vom 19.03.1986, 3 Ws 147785, wistra 1986, 189, 190; in der Literatur zum Vertrauensprinzip Rüping in Hübschmann/Hepp/Spitaler, § 378 AO Rz. 46.

58 Grundsätzlich BGH-Beschluss vom 20.12.1995, 5 StR 412/95, NStZ 1996, 563, 565.

59 Ingerenz ist ein Verhalten, durch das eine Gefahr geschaffen wird und das zur Abwendung gerade dieser Gefahr verpflichtet

60 Zu dieser Konstellation Harms, Stbg 2005, 14; bezogen auf die praktische Situation, dass der Erwerber von Grundbesitz, wie der Berater weiß, seiner Anzeigepflicht nicht nachkommt, Fischer/Waßmer, StB 2002, 268.

61 Zu diesem Ausgangspunkt Burkhard, INF 2002, 307.

62 BFH-Urteil vom 14.08.1963,V 230/60, HFR 1964, 182 f.

63 In BGH-Urteil vom 14.11.1996, IX ZR 215/95, DB 1997, 472 f. = JZ 1997, 1177 f. m. kritischer Anm. von Ebke/Mößle hatte der Berater dem Mandanten zur Bildung von Pensionsrückstellungen geraten, die jedoch wegen ihrer Höhe und fehlenden Absicherung steuerlich nicht anerkannt wurden.

64 BGH-Urteil vom 31.01.1957, II ZR 41/56, BGHZ 23, 222, 225; nach RGZ 168, 267 z. B. beim fehlerhaften Abraten von einer Selbstanzeige.

65 Vogt, StB 1998, 160, 164.

66 Zu beruflichem Fehlverhalten, BGH-Urteil vom 27.08.1979, Srb StR 71/79, BGHSt 29, 97 f. und zum Überhang BGH-Urteil vom 25.04.1994, StBSt (R) 1/94, DStR 1994, 1398.

67 Späth, HB § 90 R 1030.4 [BGH], § 89 R 1023.1 [LG Düsseldorf], dazu Schäfer in Kuhls, § 89 StBerG Rz. 10, Meine, DStR 1992, 1706.

68 Entsprechende Umschreibungen bei Gehre, § 92 StBerG Rz. 5, § 89 Rz. 7 sowie Rechtsprechungsnachweis bei Späth, HB, etwa LG Hannover in § 92 R 1048.9.