Wir verwenden Cookies um Ihnen den Besuch der Webseite so angenehm wie möglich zu machen. Wir benötigen Cookies um die Dienste ständig zu verbessern, bestimmte Features zu ermöglichen und wenn wir Dienste bzw. Inhalte Dritter einbetten. Gegebenenfalls werden in diesen Fällen auch Informationen an Dritte übertragen. Durch die Nutzung unserer Webseite stimmen Sie der Nutzung von Cookies zu. Wir verwenden unterschiedliche Arten von Cookies. Hier haben Sie die Möglichkeit, Ihre Cookie-Einstellungen zu personalisieren:

In unserer Datenschutzerklärung finden Sie weitere Informationen.

Dort können Sie Ihre Cookie-Einstellungen jederzeit ändern.

Inhaltsverzeichnis
einblenden

Berufsrechtliches Handbuch

Stand: Juni 2021


Ergänzung der Checkliste zur Plausibilitätsbeurteilung bei der Erstellung von Jahresabschlüssen

Besonderheiten bei der Erstellung von Jahresabschlüssen im Jahr der Umstellung auf das Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG)

AllgemeinErledigtEntfällt
Beachten Sie, dass sich durch die Anhebung der Kriterien zu den Größenklassen eine geänderte Einstufung der Gesellschaft ergeben haben könnte.
Beachten Sie, dass Angaben zur Identifikation der Gesellschaft im Jahresabschluss aufgenommen werden müssen.
Plausibilitätsbeurteilung für den Jahresabschluss als Ganzes
Beachten Sie, dass die zur Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage maßgeblichen Zahlen u. U. mit dem Vorjahr nicht vergleichbar sind und entsprechend angepasst werden müssen (Tz. 16 der Checkliste).
Beachten Sie, dass wesentliche Kennzahlen u. U. mit dem Vorjahr nicht vergleichbar sind und entsprechend angepasst werden müssen (Tz. 17 der Checkliste).
Positionen der Bilanz
Beachten Sie, dass die Entwicklung des Anlagevermögens zwingend im Anhang darzustellen ist.
Beachten Sie, dass der Begriff „Umsatzerlöse“ zu Lasten der „sonstigen betrieblichen Erträge“ ausgeweitet wurde und sämtliche am Bilanzstichtag bestehenden Ansprüche aus realisierten Umsatzerlösen als Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und nicht wie ggf. noch im Vorjahr als „sonstige Vermögensgegenstände“ ausgewiesen werden. (Ausweisänderung gegenüber dem Vorjahr)
Beachten Sie, dass die Ausweitung des Begriffs der „Umsatzerlöse“ auch eine geänderte Abgrenzung des Postens „Materialaufwand“ mit sich bringt und daher am Bilanzstichtag bestehende Schulden im Zusammenhang mit geändert auszuweisenden Eingangsleistungen als Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und nicht wie ggf. noch im Vorjahr als „sonstige Verbindlichkeiten“ ausgewiesen werden. (Ausweisänderung gegenüber dem Vorjahr)
Beachten Sie, dass die Restlaufzeit von mehr als einem Jahr zu jedem gesondert ausgewiesenen Posten der Verbindlichkeiten anzugeben ist.
Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung
Beachten Sie, dass das Gliederungsschema der Gewinn- und Verlustrechnung geändert wurde.
Beachten Sie, dass der Begriff „Umsatzerlöse“ zu Lasten der „sonstigen betrieblichen Erträge“ ausgeweitet wurde und sich dadurch Änderungen in der Postenzuordnung ergeben können. (Ausweisänderung gegenüber dem Vorjahr)
Beachten Sie, dass die Ausweitung des Begriffs der „Umsatzerlöse“ auch eine geänderte Abgrenzung des Postens „Materialaufwand“ mit sich bringt und sich dadurch Änderungen in der Postenzuordnung zwischen „Materialaufwand“ und „sonstige betriebliche Auswendungen“ ergeben können. (Ausweisänderung gegenüber dem Vorjahr)
Beachten Sie, dass die Posten „außerordentliche Erträge“ und „außerordentliche Aufwendungen“ weggefallen sind und entsprechende Beträge unter „sonstige betriebliche Erträge“ bzw. „sonstige betriebliche Aufwendungen“ ausgewiesen werden. (Ausweisänderung gegenüber dem Vorjahr)
Anhang
Beachten Sie bei der Auswahl der Checkliste für den Anhang, dass diese Checkliste die Änderungen durch das BilRUG (geänderte Gliederung, geänderte Pflichtangaben, geänderte Erleichterungsvorschriften) berücksichtigt.
Beachten Sie bei der Erstellung des Anhangs, dass in Abhängigkeit davon, ob die Vorjahreszahlen in Bilanz- und Verlustrechnung angepasst wurden, unterschiedliche Angaben im Anhang zu machen sind.
Beachten Sie im Speziellen, dass bei Anpassung der Vorjahreszahlen der Gewinn- und Verlustrechnung entsprechende Anhangangaben zu machen sind, und sich diese Angaben auf Grund der Vorgehensweise inhaltlich von denen der gesetzlich vorgesehenen Übergangsregelung unterscheiden.